Religiöse Kinderwoche im Juli 2019

Kaum war der Kuchen am Tag der Pfarreigründung aufgegessen, begann für einige die RKW: Die Helfer aus Zittau brachen mit dem Fahrrad nach Ostritz auf. Sie konnten die leerstehende Pfarrerwohnung im evangelischen Gemeindehaus beziehen und hatten so ihre eigene kleine Jugendfahrt. Am Montagmorgen wurde das katholische Pfarrhaus dann richtig voll, denn über 26 Jugendliche und Erwachsene kamen zum Helferfrühstück zusammen und anschließend dann 55 Kinder aus den drei Gemeinden der Pfarrei, aus der evangelischen Kirchgemeinde Ostritz und Freunde. Die gesamte Gruppe traf sich aus Platz- und Wettergründen zunächst in der Kirche, ebenso zu Singerunde und Tagesabschluss. Von den Zittauer Helfern gestaltete Gruppenarbeiten füllten fast jeden freien Raum im Pfarrhaus. Deswegen waren wir froh, für das Mittagessen das evangelische Gemeindehaus nutzen zu können. Die Helfer aus Ostritz hatten mit Küche, Kreativangeboten und tausend kleinen Dingen alle Hände voll zu tun. Am Mittwoch wurde es dann noch bunter. Auf unserer Wanderung schlossen sich uns noch 15 polnische Kinder und Begleiter an. In Posada wurden die Stühle knapp, Suppe gab es aber reichlich. Ein kleines Abenteuer war der Rückweg über die Neiße per Schlauchboot. Den Donnerstag ließen wir mit einem Gottesdienst im Park und dem Familienfest im Freibad ausklingen. Nun gilt es, langsam an das kommende Jahr zu denken, denn wie die Mehrzahl der Ostritzer die RKW vor Ort nicht missen möchte, vermissten andere das auswärts Schlafen als gesamte Gruppe.

Festliche Gründung der Pfarrei „St. Marien“ Zittau am 7. Juli 2019

Am Sonntag, den 7. Juli 2019 war es soweit: Nach zwei Jahren, in denen sich die Pfarreien Zittau, Löbau und Ostritz auf den Zusammenschluss vorbereitet hatten, gründete Bischof Heinrich Timmerevers die neue große Pfarrei „St. Marien“ Zittau. Dazu wurden zunächst die Kirchenbücher der bisherigen Pfarreien geschlossen und die Siegel eingezogen. Höhepunkt des Programms war das feierliche Pontifikalamt in der Zittauer Marienkirche mit zahlreichen Gästen. Im Gottesdienst übergab der Bischof die Gründungsurkunde, die neuen Kirchenbücher und das neue Siegel. Außerdem wurden zahlreiche Berufungsurkunden überreicht: an die pastoralen Mitarbeiter, an die Kommunion- und Diakonatshelfer sowie an die Gottesdienstbeauftragten und an die Mitglieder des neuen gemeinsamen Kirchenrats. Nach dem Mittagessen folgte ein buntes Programm für Jung und Alt sowie die Dankandacht.  » weitere Fotos

Bischof Heinrich Timmerevers übergibt die neuen Kirchenbücher und das Siegel an Pfarrer Thomas Cech

Pfarreigründung - Kirchenchor

Rund 800 Gäste kamen, um die Gründung der Pfarrei „St. Marien“ Zittau mitzufeiern, darunter Oberbürgermeister Thomas Zenker und Kirchenmusikdirektor Christian Kühne für den ev.-luth. Kirchenbezirk Löbau-Zittau.

Pfarreigründung - Gottesdienst

Höhepunkt der Gründung war die Heilige Messe mit Bischof Heinrich Timmerevers.

Pfarreigründung - Kirchenchor

Für die musikalische Gestaltung traten die vier Kirchenchöre der Gemeinden Zittau, Löbau, Ostritz und Grottau (Hrádek nad Nisou) unter Leiter von Bernhard Grellmann gemeinsam auf.

Pfarreigründung - Herbeibringen der Gaben

Zur Gabenbereitung wurden nicht nur Brot und Wein herbeigebracht, sondern auch die Taufbücher der drei Gemeinden und 42 symbolische Flaggen. 

Pfarreigründung - Gründung

Während der Heiligen Messe übergab Bischof Heinrich Timmerevers die Gründungsurkunde der Pfarrei sowie die neuen Kirchenbücher und das Siegel.

Pfarreigründung - Berufung der pastoralen Mitarbeiter

Als pastorale Mitarbeiter berief der Bischof Stephan Kupka, Steffen Börner, Thomas Cech, Michael Dittrich und Monika Prescher (aud dem Foto von links nach rechts).

Pfarreigründung - Berufung der Gottesdienstbauftragte und der Diakonatshelfer

Außerdem erhielten die Gottesdienstbauftragten neue Berufungsurkunden.

Pfarreigründung - Berufung des neuen Kirchenrats

Die Pfarreigründung war auch mit der Ernennung eines neuen gemeinsamen Kirchenrats verbunden.

Pfarreigründung - Berufung der Kommunionhelfer

Auch die die Diakonats- und Kommunionhelfer erhielten neue Berufunsgurkunden.