Katholischer Friedhof Ostritz

Kath. Friedhof Ostritz - alte Grabplatten
Kath. Friedhof Ostritz - Eingang

Einst befand sich der Friedhof an der Kirche „Mariä Himmelfahrt“. Davon zeugen noch die erhaltene Priestergruft, das monumentales Eisenkreuz am Südeingang und die vielen Grabplatten entlang der Kirchhofmauer. Wegen der Dichte der Bestattungen musste ein neuer Gottesacker angelegt werden. Dieser befindet sich nun neben dem evangelischen Friedhof am Hang des Stadtberges. Bereits 1903 wurden hier die ersten Verstorbenen beigesetzt. Inzwischen fanden hier schon wieder über 3000 Menschen ihre letzte Ruhestätte, darunter viele Priester, wie Heinrich Kielmann, Edmund Grohmann, Edwin Posselt, Michael Horch, Bruno Winkler, Michael Wessela, Wolfgang Stabla und Otto Vath.
In jüngerer Zeit sind neben den Erdbestattungen auch viele Urnengräber entstanden, teilweise als Gemeinschaftsanlage, leider auch einige ohne Namensnennung.

Auf dem Weg zum Friedhof passiert man die städtische Trauerfeierhalle, davor mahnt ein Denkmal der Opfer des II. Weltkriegs mit der Inschrift „Für alle die sterben mussten, weil der Hass größer war als die Liebe“. Nennenswert ist auch das Hutbergkreuz, das an seinem ursprünglichen Standort dem Steinbruch weichen musste.

Die Friedhofsverwaltung erfolgt über die Katholische Pfarrei „St. Marien“ Zittau.

Ansprechpartnerin
Brigitta Völkel
Pfarrsekretärin

 

Friedhof Ostritz - Friedhofskapelle
Friedhof Ostritz - Gruft
Friedhof Ostritz - Gemeinschaftsgrabanlage