In Eigeninitiative

Viele katholische Heimatvertriebene waren nach dem 2. Weltkrieg auch in die Oberlausitz gekommen, so dass 1957 die Lokalkaplanei Schönbach errichtet wurde. Sage und schreibe 10 Priester und ein Katechet wohnten in den wenigen Jahren nacheinander im Ort, bis 1980 der eigene Seelsorgebezirk aufgelöst und der Pfarrei Löbau zugeschlagen wurde. Noch heute wird in der dem hl. Heinrich geweihten Kapelle Gottesdienst gefeiert. Erwähnenswert ist, dass das kleine Gotteshaus eine Serienproduktion ist. Zu DDR-Zeiten war diese Fertigteilkonstruktion eigentlich als Datsche gedacht; in Schönbach aber baute man den Holzbau zur Kapelle um. Das Innere weist keine nennenswerten Kunstschätze auf.

Klein

Das Innere der Kapelle ist ebenso einfach gehalten wie der äußere Bau.

Kapelle Schönbach Gebäude

Schlicht

Beim Bau der Kapelle haben die Gemeindemitglieder mit angepackt.

Geschnitzt

Zu den wenigen Schmuckstücken der Kapelle gehört die aus Lindenholz geschnitzte Madonna.

Geschichtlicher Abriss
28.10.1957: Errichtung der Lokalkaplanei Schönbach (zugehörig zur Pfarrei „Mariä Namen“ Löbau)
15.08.1980: Auflösung der Lokalkaplanei und Eingliederung in die Pfarrei „Mariä Namen“ Löbau
1962 - 1967: Aufstellung eines Wochenendheims, Umbau zur Kapelle
03.04.1967: Weihe der Kapelle

 

 

Kapelle „St. Heinrich“ Schönbach
Anschrift: 02708 Schönbach, Auenweg 7
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Ansprechpartner
Manfred Kunze

© Texte und Fotos: Jeannette Gosteli